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„Ich unterstütze neue Ideen, wenn sie die Forschung in der Psychotherapiewissenschaft erweitern und als Erkenntnisse in die Praxis der Psychotherapie-Methoden einfließen können.“

Dr. Alfred Pritz, Rektor SFU Wien

Die Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) greift die Forschungsförderung für Menschen mit angeborenem Herzfehler auf.

Die Psychokardiologie ist ein wichtiges Spezialfeld in der Psychotherapie - genauso wie in der Medizin.

Die SFU sieht Psychosomatik im Sinne von Hoffmann und Hochapfel (2009) als multidimensionalen Bereich, der auf drei Ebenen verläuft:

  • Psychosomatik als interdisziplinäre Forschungsdisziplin, die biologische, psychische und soziale Determinanten von Gesundheit und Krankheit untersucht;
  • Psychosomatik als eine professionelle Haltung vonseiten der Gesundheitsexperten und Expertinnen in relevanten Institutionen, die es sich zur Aufgabe machen den erkrankten Menschen als einen ganzheitlichen Protagonisten im Rahmen einer modernen Systemmedizin zu verstehen;
  • Psychosomatik als ein Set spezifischer klinischer Angebote für somato-psychische, psychogene und organische Erkrankungen mit psychischen Folgeerscheinungen, das eine Vielfalt von medizinischen und psychotherapeutischen Interventionen umfasst.

Ansprechpartnerin für den Forschungsförderungspreis ist Frau Univ.-Ass.in Dr.in Kathrin Mörtl.
Sie ist Humanbiologin, Psychologin mit Post-Doc-Degree an der York-University in Toronto und unterhält mit der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm, Deutschland, eine Forschungskooperation. Sie ist Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision und darüber hinaus Vize-Dekanin der Fakultät Psychotherapiewissenschaft (PTW) an der SFU Wien. Das Institut für Psychosomatik an der PTW Wien befasst sich unter anderem auch mit den psychischen Auswirkungen bei körperlichen Erkrankungen und mit den Möglichkeiten für psychotherapeutische Interventionen dazu.

Erforscht werden

  • Gesundheit und Krankheit mit den biologischen, psychischen und sozialen Gegebenheiten,
  • die vielfältigen Maßnahmen, die bei körperlich-seelischen, seelisch-körperlichen und organischen Erkrankungen mit psychischen Folgeerscheinungen erforderlich sind und von medizinischen, psychotherapeutischen und sozialen Berufen interdisziplinär gestaltet sein sollen,
  • die Haltung der Experten in Gesundheitsberufen im Sinne einer modernen Systemmedizin:
  • Im Blickpunkt steht der erkrankte Mensch, der in seiner Kompetenz respektiert und als ganzheitlicher Hauptdarsteller seines Lebens verstanden werden muss.

 

„Wir wollen Sie zu Forschungsarbeiten anregen und unterstützen Sie dabei. Jede Arbeit, die sich auf angeborene Herzfehler bezieht, kann zum Waltraud Wiesinger-Forschungsförderungspreis eingereicht werden.“

Bei Interesse oder spezifischen Fragen melden Sie sich bitte direkt via E-mail bei kathrin.moertl@sfu.ac.at