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Rahel Biberich, Marina Istfouns, Laura Knapp, Lisa Koppensteiner, Jasmin Krammer, Jasmin Sommer

Rahel Biberich, geb. 1992
seit 2015 – Studium der Psychotherapiewissenschaften SFU Wien

Marina Istfouns, geb. 1991
seit 2014 – Studium der Psychotherapiewissenschaften SFU Wien

 

Laura Knapp, geb. 1994
seit 2016 Studium der Psychotherapiewissenschaften SFU Wien

Lisa Koppensteiner, geb. 1994
seit 2015 – Studium der Psychotherapiewissenschaften SFU Wien

 

Jasmin Krammer, geb. 1988
seit 2016 – Studium der Psychotherapiewissenschaften SFU Wien

Jasmin Sommer, geb. 1994
seit 2015 – Studium der Psychotherapiewissenschaften SFU Wien

Preisverleihung

Waltraud Wiesinger: „Es war ein sehr gelungener und freudiger Abend bei der 3. Preisverleihung des Waltraud-Wiesinger Forschungsförderpreises. Der Hörsaal war mit ca. 80 Personen übervoll, für 2019 werden wir wohl den Festsaal reservieren. Heuer gab es 5 Einreichungen (alle werden bis zum Herbst im Forschungsbulletin der SFU veröffentlicht).

Die Autorinnen der diesjährigen Gewinnerarbeit „Sinnerleben bei Frauen mit angeborenem Herzfehler“ haben einen ganz fantastischen (!) Vortrag gehalten. Der Applaus wollte nicht aufhören und die Vernetzung beim Buffet hielt über eine Stunde an. Wir freuen uns über soviel Anklang.

18 Studierende hatten sich heuer dem Thema gewidmet. Mich als Stifterin freut dieses Echo sehr. Vielen Dank an Mag. Dr. Raphael David Oberhuber für den Enthusiasmus, den er in die Vorlesungen bringt und vielen Dank an Forschungsleiterin Dr. Kathrin Mörtl für die gute Betreuung bei anstehenden Fragen der Studenten.

Besonders erfreut war ich über die Teilnahme von Frau Univ.-Prof.in Dr.in med.univ. Ina Michel-Behnke, Leiterin der Kinder-Herzambulanz am AKH Wien. Sie gratulierte aus dem Auditorium heraus für die Idee und die Durchführung der Forschungsförderung für Menschen mit angeborenem Herzfehler, deren Familien und Systeme; ein bisher vernachlässigter Fokus...

Die Preisträgerinnen aber und die Präsentation der Forschungsarbeit waren für mich der Höhepunkt des Abends. Das Forschungs-Outcome zeigte uns auch die besondere innere Stärke betroffener Frauen auf.“

Ein herzliches Dankeschön hiermit an unsere Stifterin Waltraud Wiesinger und ein weiteres Dankeschön an Birgitta Schiller für die Organisation.

 

 

Ali Ilbegi, BA pth

Herr Ali Ilbegi, BA pth. ist seit 2013 Student im English Programme an der SFU*). Er steht zur Zeit im Masterstudium und erwirbt sich an der SFU-Ambulanz praktische Kenntnisse als Psychotherapeut in Ausbildung, Methode Verhaltenstherapie (VT).

Seine Arbeit „Diagnosis: Congenital Heart Defect“ befasst sich mit der Feststellung eines angeborenen Herzfehlers bei einem Neugeborenen. Er beleuchtet die Auswirkungen einer derartigen Diagnose und zeigt Methoden zur Stress-Reduktion für Eltern und Resilienz-Stärkung für Kinder auf.

Preisverleihung

Mit großem Interesse haben wir - das Team im Institut Psychosomatik in der Fakultät Psychotherapiewissenschaft der SFU - auf Anmeldungen zur Teilnahme am Fest der 2. Preisverleihung des „Waltraud Wiesinger Forschungsförderungspreis 2017“ gewartet, aber es gab nur wenig zu sehen: Kaum Zusagen, wenige Absagen.

Zumindest wussten wir, wer mit Sicherheit da sein würde: der Preisträger selbst, Herr Ali Ilbegi, BA pth. mit Familie und Gästen, der Rektor, Magnifizenz Prof. Alfred Pritz, Frau Univ. Ass. Dr. Kathrin Mörtl, Vizedekanin Fakultät Psychotherapiewissenschaft und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Institut für Psychosomatik in der Fakultät - und auch einige unserer Freunde und Wegbegleiter.
Auf reges Interesse von Studentinnen und Studenten konnten wir nur hoffen. Unsere Hoffnungen wurden allerdings weit übertroffen – so weit sogar, dass in den gefüllten Saal schließlich noch Sessel hineingeschafft werden mussten!

Unter den geladenen Gästen durften wir folgende Persönlichkeiten begrüßen:
Dr. Georg Gaul, FESC, einen der erfahrensten Kardiologen Wiens,
Mag. Dr. Raphael Oberhuber, Klinischer Gesundheitspsychologe am Kinderherzzentrum in Linz - Kepler-Universitätsklinik, sowie Professor an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich,
Mag. Branka Milic, Psychotherapeutin (AP), Preisträgerin 2016,
Birgitta Schiller, BA pth.,
Mag. Angelika Becke, Psychotherapeutin (SF), DGKS, DSA.

Am Anfang standen die Eröffnungsreden.
Seine Magnifizenz, Univ.-Prof. Dr. h.c. mult. Alfred Pritz, sprach freundliche und wohlwollende Worte über den Preisträger, den Forschungsförderungspreis und das interessierte Auditorium: „Dieser Forschungsförderungspreis entwickelt sich in die richtige Richtung, weil das Thema erstmals in der Psychotherapiewissenschaft aufbereitet wird. Das Einlassen auf dieses ernste Thema bringt Ergebnisse zutage, in denen sich immer wieder Erfolg und auch Leichtigkeit finden lassen.“

Frau Univ. Ass.in Dr.in Kathrin Mörtl, Vizedekanin und Forschungsleiterin für den „Waltraud Wiesinger Forschungsförderungspreis“ am Institut für Psychosomatik lud anschließend den Preisträger 2017 Herrn Ali Ilbegi ein, seine Arbeit zu präsentieren. Danach überreichten Prof. Alfred Pritz und Waltraud Wiesinger Herrn Ilbegi die Urkunde zum Forschungsförderungspreis.

Beim Come-together am Buffet wurde mit regem Interesse über dieses Thema weiter diskutiert.

Waltraud Wiesinger: „Es ist schön zu sehen, wie meine Idee lebendig wird, Gestalt annimmt und in Cooperation mit der SFU weiter wächst. Ein gutes Gefühl für die Zukunft!“

 

 

Maga Branka Milic

Frau Maga Branka Milic, die Preisträgerin des Waltraud-Wiesinger-Forschungsförderungspreises 2016, war bis 2013 Studierende der Psychotherapiewissenschaft im „English-Programme“ an der SFU*). Ihre Arbeit ist in Englisch verfasst und auf Englisch abrufbar.

Die prämierte Arbeit ist eine klinische Fallbeschreibung:
Sie vermittelt den seelischen Heilungsprozess, der nach medizinischer Korrektur eines angeborenen Herzfehlers stattfinden konnte.
Methode: Psychoanalyse.

Preisverleihung

Voll Freude wurde das steigende Interesse an der Preisverleihung des „Waltraud-Wiesinger-Forschungsförderungspreis für Menschen mit angeborenem Herzfehler“ in der Sigmund-Freud PrivatUniversität beobachtet.

Schließlich kamen über 50 interessierte Personen zur Präsentation der prämierten Arbeit.

Es war den Initiatorinnen und Initiatoren eine große Ehre, unter den geladenen Gästen folgende Persönlichkeiten in der Kardiologie begrüßen zu dürfen:

Herrn Prof. Dr. Harald GABRIEL, Leiter der Ambulanz für angeborene Herzfehler im Erwachsenenalter (EMAH) vom AKH Wien,

Frau Maga Sigrid JALOWETZ, klinische Psychologin und Psychotherapeutin vom Kinderherzzentrum im AKH Wien,

Herrn Mag. Dr. Raphael David OBERHUBER, Klinischer Psychologe am Kinderherzzentrum in Linz - Kepler-Universitätsklinik, sowie Professor an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich,

Frau Oberärztin Dr.in Evelyn KUNSCHITZ, Leiterin der Psychokardiologie an der 2. Medizinischen Abteilung des HANUSCH-Krankenhauses WIEN, wo die Psychokardiologie erstmalig in Österreich in das medizinische Behandlungskonzept von herzkranken Menschen eingebunden wurde.

Großes Interesse gab es auch bei den Studentinnen und Studenten der SFU – darunter waren sogar einige Studierende der medizinischen Fakultät – eine Erstmaligkeit, über die wir uns sehr freuen!

Ebenso ließ es sich z.B. eine Gruppe von Studierenden nicht nehmen, im Anschluss an einen zeitgleich laufenden Prüfungstermin unser Event zu besuchen. Fortbildungspunkte konnten genutzt werden.

Die Eröffnungsreden hielten Herr Univ. Prof. Dr. Alfred Pritz (Rektor), Frau Doz.in Dr.Jutta Fiegl (Vizerektorin und Leiterin des wissenschaftlichen Beirates der SFU) und Frau Waltraud Wiesinger (Initiatorin des Forschungsförderungspreises in der Psychotherapie).

Nach der Präsentation der Arbeit durch die Preisträgerin, Frau Maga Branka Milic und der Übergabe der Urkunde konnten die Anwesenden Fragen stellen. Es kamen Fragen nach der Dauer der Therapie, Fragen nach dem Umgang mit der eigenen Angst als Therapeutin bei einer Herzerkrankung des Klienten, auch Fragen bezüglich komplexeren angeborenen Herzerkrankungen, die mehrmalige lebensgefährliche chirurgische Interventionen benötigen und daher auch größere seelische Belastungen bedeuten als das vorgestellte „medizinische Routine-Thema“.
Eine junge Frau sprach über ihre eigene Betroffenheit durch ihren herzkranken Bruder...

Aus den sich entwickelnden Diskussionen konnten bereits neue Ideen aufgegriffen werden. Kontakte wurden ausgetauscht und schon heute sind Ansätze einer multiprofessionellen Zusammenarbeit angedacht.
Ganz im Sinne des Psychosomatik-Verständnisses in der SFU.

Wir sehen die rege Beteiligung als ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig das Thema der angeborenen Herzerkrankungen ist.

Kommende Entwicklungen sind uns also herzlich willkommen!

 

 

*)
Die Sigmund Freud Privat Universität Wien unterhält für nicht deutschsprachige Studierende ein „English-Programme“, sodass wissenschaftliche Arbeiten in Englisch eingereicht werden können – mit einer Kurzfassung in Deutsch.